Öko hat Vorteile
„Bio schmeckt besser” ist nicht nur unsere persönliche Meinung, sondern auch das Ergebnis verschiedener Blindtests und Umfragen.

Frische, selbstgebackene Bio-Vollkornweizenbrötchen
Brot- und Brötchenrezept zum ansehen und ausdrucken:
woody-hills-farm_brot-broetchen-rezept.pdf (Die Adobe Acrobat Datei öffnet sich beim Anklicken in einem neuen Browserfenster.)
Übrigens: Ökologisch erzeugte Bio-Lebensmittel tragen zur eindeutigen Erkennung alle ein eindeutiges Zeichen, entweder ein staatliches Zeichen oder ein Zeichen eines Anbauverbandes. Alle Bauern, Verarbeiter, Händler und Verkäufer werden einer unabhängigen Prüfung unterzogen und auch stichprobenartig unangemeldet kontrolliert.
Das staatliche Bio-Siegel „Bio nach EG-Öko-Verordnung” ist das Zeichen, dass von staatlicher Seite ins Leben gerufen wurde. Um Lebensmittel mit diesem Bio-Siegel kennzeichnen zu dürfen, müssen die Richtlinien der EG-Öko-Verordnung eingehalten werden.
Anbauverbände, wie z.B. Bioland oder Demeter stellen jedoch noch weitergehende Anforderungen an ihre Biobauern und Verarbeiter.
Bioland, der wohl bekannteste Anbauverband in Deutschland
Produkte, die zusätzlich zum Bio-Siegel, z.B. mit dem „Bioland”-Logo gekennzeichnet sind, erfüllen nicht nur die Richtlinien der EG-Öko-Verordnung, sondern auch die Richtlinien des „Bioland”-Verbandes.
Das staarliche Siegel für Bio-Lebensmittel
„Kontrollierter Anbau” oder „integrierter Anbau” kennzeichnen hingegen Lebensmittel, die konventionell erzeugt wurden und nichts mit Bio zu tun haben. Und auch die Bezeichnung „Bio-Diesel” hat nichts mit ökologischer Erzeugung zu tun.

Alles ökologisch ...auch wenn es um die Wurst geht
Ökologisch erzeugte Nahrungsmittel bieten natürlich auch Ihnen – neben den vielen Vorteilen für den Boden, Tiere und Natur – viele handfeste Vorteile.
Ökologisch erzeugte Lebensmittel sind zwar etwas teurer als konventionelle Ware, aber ein sinnvoller Beitrag zu Erhaltung der Gesundheit von Mensch und Tier, da die Lebensmittel nachweislich weniger Pestizidrückstände und mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten.
Biobrot ist z.B. ein guter und einfacher Anfang, um als Endverbraucher vom Ökolandbau zu profitieren und gleichzeitig den Ökolandbau zu unterstützen. Mit dem Kauf eines Brotes sorgen Sie z.B. dafür, dass etwa 3 qm Ackerfläche ökologisch bewirtschaftet werden können.
Aber auch im Ökolandbau ist es so, dass vom Endverkaufspreis, den der Kunde im Lebensmittelgeschäft zahlt, nur ca. 5% beim Bauern verbleiben. Ähnlich verhält es sich bei den Produkten aus konventioneller Landwirtschaft. Die Ökobauern teilen in dieser Hinsicht die Probleme der konventionellen Bauern.
Bio-Dinkelfeld mit Mohnblume
Wenn man seine Ernährung aber von der herkömmlichen Ernährung auf eine ausgewogene, gesunde Vollwerternährung mit Ökoprodukten umstellt, ist die Ernährung mit Ökoprodukten nicht oder nur kaum teurer als die bisherige Ernährung. Das liegt vor allem daran, dass bei einer gesunden Vollwerternährung weniger Fleisch, Fisch und hoch weiterverarbeitete Lebens- und Genussmittel gegessen werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter der Rubrik „Gesunde Ernährung”.
In Untersuchungen wurde zum Beispiel nachgewiesen, dass Biogemüse durchschnittlich weniger Wasser enthält und Äpfel aus ökologischem Landbau mehr Vitamin C enthalten. Biogemüse ist im Durchschnitt nitratärmer als Gemüse aus konventionellem Anbau und die Pestizidbelastung bei Biogemüse und Bioobst ist nachweislich wesentlich geringer.
Da Lebensmittel aus ökologischem Landbau in der Regel weniger Schadstoffe enthalten, können Sie diese naturbelassen essen. Die ökologisch angebauten Nahrungsmittel sind reich an Nährstoffen und nützlichen Sekundärstoffen. Sekundärstoffe sind Stoffe, die für unseren Körper wichtig und nützlich sind, aber nicht zu den Nährstoffen an sich zählen (z.B. Faserstoffe, die gut für die Verdauung sind).




